12. February 2012

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Baugeld Hypothekendarlehen

Viele Banken sitzen auf hohen Einlagen, gleichzeitig sinkt die Kreditnachfrage. Um das Geld trotzdem an den Kunden zu bringen, werden Hypothekendarlehen zurzeit besonders günstig angeboten. Die niedrigsten Bauzinsen gibt es oft bei regionalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken – sie verfügen über besonders viele liquide Mittel, weil ihnen die Kleinanleger in Zeiten der Finanzkrise am meisten vertrauen.

Baugeld mit zehnjähriger Zinsbindung bekommt man mittlerweile für um die 3,9 Prozent Effektivzins. Bei den aktuell günstigen Konditionen lohnt es sich, möglichst lange Zinsgarantien zu vereinbaren. Die Aufschläge für eine fünfzehnjährige Zinsbindung sind mit rund einem viertel Prozentpunkt verkraftbar. Auch Hauseigentümer, deren Kreditbindung jetzt ausläuft, profitieren vom niedrigen Zinsniveau: Im Jahr 2000 lagen die Bauzinsen im Schnitt noch über 6 Prozent. Wenn man heute bei einer um rund ein Drittel günstigeren Anschlussfinanzierung die gleiche Kreditrate wie bisher weiterzahlt, ist der Tilgungsanteil deutlich höher, man ist früher schuldenfrei.

Wer jetzt Baugeld braucht, sollte die Konditionen gut vergleichen. Bei einem wirklich günstigen Anbieter lässt sich viel Geld sparen, bei langen Laufzeiten und hoher Darlehenssumme oft mehrere Zehntausend Euro. Dabei auch die Vertragsbedingungen im Auge haben. Viele Hypothekenbanken bieten mehrere tilgungsfreie Jahre an, ermöglichen Monatsraten in flexibler Höhe oder gebührenfreie Sondertilgungen ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Junge Leute sollten darauf achten, dass sich der Baukredit gebührenfrei auf eine andere Immobilie übertragen lässt, wenn ein beruflicher Umzug nötig ist oder die Familie größer wird.

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Hypothekendarlehen

Bei einem Hypothekendarlehen handelt es sich um ein durch ein Grundpfandrecht auf eine (oder mehrere) Immobilien besichertes Darlehen.

Als Grundpfandrechte kommen hierbei heutzutage weitgehend Buchgrundschulden zum Einsatz. Nur in geringem Umfang finden Briefgrundschulden oder Hypotheken in der Praxis noch Anwendung, wenn auch der Wortstamm etwas anderes vermuten läßt.

Hypothekendarlehen bilden einen wichtigen Baustein jeder privaten Immobilienfinanzierung. Sie dienen regelmäßig zur Finanzierung des Baus, Erwerbs oder der Modernisierung einer Immobilie. Als Darlehensgeber für ein Hypotkendarlehen kommen

  • alle Kreditinstitute der EU,
  • alle Bausparkassen und
  • alle Lebensversicherungsgesellschaften

in Frage. Darlehensnehmer können sowohl natürliche, als auch juristische Personen sein. Eine Beschränkung hinsichtlich der Art der Immobilie existiert nicht.

Vorteile von Hypothekendarlehen

Anders als unbesicherte Darlehen wie z.B. Ratenkrediten steht bei einem Hypothekendarlehen für den Darlehensgeber für den Fall einer Leistungsstörung eine Immobilie als zusätzliche Sicherheit zur Verfügung. Kommt der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nicht mehr nach, kann der Darlehensgeber durch Verwertung der Immobilie (z.B. durch Zwangsversteigerung oder Zwangsverwaltung) das Hypothekendarlehen tilgen.

Diese erhöhte Sicherheit für den Darlehensgeber führt regelmäßig zu günstigeren Darlehenskonditionen als für unbesicherte Darlehen.

Nachteile von Hypothekendarlehen

Durch die Eintragung eines Grundpfandrechts auf der Immobilie, wird der spätere Verkauf der Immobilie leicht erschwert. Da in der Praxis eine Übernahme des Hypothekendarlehens durch den neuen Eigentümer unpraktikabel ist, muss parallel zum Verkauf eine Ablösung des Hypothekendarlehen vorgenommen werden. Dies erhöht die Komplexität des Verkaufs.

Quelle: wikipedia