Riester-Rente Informationen: Grundsätzlich ist zwischen drei Formen zu unterscheiden: Riester-Fondssparplänen, Riester-Rentenversicherungen und Riester-Banksparplänen.
Bei den Fondssparplänen, eignen sich am bestem für Jüngeren, die noch viele Jahre bis zur Rente haben, wird in Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Geldmarktfonds einbezahlt. Durch die langen Laufzeiten lassen sich Kursschwankungen und Börsentiefs besser ausgleichen, und die Chance, höhere Renditen zu erzielen, steigt.
Bei den Riester-Rentenversicherungen werden nach dem Prinzip einer Lebensversicherung die Beiträge mit einem Garantiezinssatz verzinst. Zusätzlich können Sparer von einem nicht garantierten Überschussanteil profitieren. Dieser hängt allerdings davon ab, wie geschickt der Versicherer investiert. Die klassische Riester-Rentenversicherung ist geeignet für Sparer mittleren Alters, die sehr sicherheitsorientiert sind und hohen Wert auf die Planbarkeit ihrer Altersvorsorge legen. Allerdings sind die Kosten höher.
Bei Riester-Banksparplänen verzinst sich das Geld wie bei einem normalen Banksparplan jährlich. Der Zinssatz richtet sich dabei nach einem Vergleichszins am Markt. Er kann also schwanken. Die Rente ist garantiert höher als die Einzahlungen, aber möglicherweise niedriger als bei den anderen Produkten. Die Sparpläne werden meist älteren Sparern empfohlen, die ihr Kapital keinen Kursschwankungen unterwerfen wollen. Allein auf die Riester-Rente – oder bei Selbstständigen auf die Rürup-Rente zu setzen – das hält der Bundesverband der Banken indes für nicht ausreichend. Sprecher Thomas Schlüter rät dazu, zusätzlich auf ein drittes Standbein, eine weitere private Rentenversicherung, zu setzen.
Riester Rente kostenlos vergleichen |