14
Jan

Rente – Schließen Sie Ihre Vorsorgelücke

categories Altersvorsorge, Riester Rente, Rürup Rente    

Wenn Sie sich auf die gesetzliche Rente nicht mehr verlassen wollen, schließen Sie Ihre Vorsorgelücke mit einem Riester- oder Rürup-Vertrag. Sie kassieren satte staatliche Förderung und sichern sich eine monatliche Privatrente lebenslang.

Riester-Rente vor allem für Arbeitnehmer attraktiv

Als Riester-Sparer zahlen Sie Beiträge in einen private Rentenvertrag ein, einen Banksparplan oder einen Fonds. Der Staat fördert Ihren Riester-Vertrag mit hohen Zulagen und Steuerfreibeträgen. Für jedes Kind gibt es einen Extra-Zuschuss, die Riester-Rente lohnt deshalb ganz besonders für Familien.

Bekomme ich überhaupt Riester-Förderung?

Riester-Förderung bekommen Arbeitnehmer und deren Ehepartner, rentenversicherungspflichtige Selbstständige, Beamte, Eltern während der dreijährigen Erziehungszeit, Bezieher von Kranken- oder Arbeitslosengeld sowie Wehr- und Zivildienstleistende. Durch die attraktive Förderung liegt die Rendite der Riesterrente oft weit über dem Zins vergleichbarer Kapitalanlagen.

Selbstständige sorgen mit der Rürup-Rente vor

Die Rürup-Rente ist eine private Rentenversicherung mit hoher Steuerförderung. Sie ist besonders für Selbstständige und Freiberufler attraktiv, die ihre Altersvorsorge ohnehin in die eigene Hand nehmen müssen. Wie die Riester-Rente funktioniert auch die Rürup-Rente nach dem Kapitaldeckungsverfahren: Ihre Beiträge werden angespart, verzinst und später als monatliche Rente an Sie ausgezahlt.

Wichtig: Falls Sie irgendwann Arbeitslosengeld II beantragen müssen, darf Ihr Vermögen bestimmte Freibeträge nicht überschreiten. Kapital, das Sie Riester- oder Rürup-Verträgen angespart haben, wird nicht angerechnet. Sie müssen Ihren Riester- oder Rürup-Vertrag also nicht zu Geld machen, bevor Sie ALG II beanspruchen können.

15
Dez

Rente Info

categories Altersvorsorge    

Die Rentenversicherung unterscheidet sich von der Lebensversicherung auf den Todesfall insbesondere durch die grundsätzlich fehlende Gesundheitprüfung. Der Gesundheitszustand ist bei den üblichen Gestaltungen unerheblich. Ein schlechter Gesundheitszustand mindert vielmehr das Risiko des Versicherers, dass der Leibrentner zu lange lebt. Vielmehr wird der Versicherer unterstellen, dass nur solche Personen Leibrenten kaufen, die für sich selbst eine eher lange Lebenserwartung annehmen. Es sind aber Gestaltungen möglich, bei denen Personen mit in einer Gesundheitsprüfung nachgewiesener verringerter Lebenserwartung niedrigere Beiträge zahlen oder eine höhere Leibrente bekommen. Solche Produkte sind bislang aber nur aus dem Ausland bekannt.

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Da kein Todesfallschutz übernommen wird, sondern das Langlebigkeitsrisiko gedeckt wird, ergeben sich auch Unterschiede beim Risikobeitrag. Es wird nicht, wie für die Versicherung auf den Todesfall, ein Risikobeitrag für zusätzliche Leistungen im Todesfall im Beitrag berücksichtigt. Vielmehr werden die zusätzlichen Leistungen für besonders lange lebende Leibrentner aus den eingesparten Renten vorzeitig Sterbender finanziert, deren nicht für Rentenzahlungen benötigten Beitragsteile werden also an die Überlebenden vererbt. Daher brauchen Leibrentner nicht ihre ganzen Rentenzahlungen selbst zu finanzieren. Bei langem Leben erhalten die Leibrentner damit wesentlich mehr zurück, als sie jemals eingezahlt haben. Hingegen erhalten diejenigen, die zu früh sterben, deutlich weniger als eingezahlt. Zweck der Rentenversicherung ist es nicht, Hinterbliebenen etwas zukommen zu lassen, sondern den Lebensunterhalt des Leibrentners während dessen restlichen Lebens so hoch wie möglich zu sichern.

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13
Mai

Betriebliche Altersvorsorge

categories Altersvorsorge    

Die gesetzliche Rente wird in Zukunft kaum noch reichen, um ein angemessenes Einkommen im Alter zu sichern. Fachleute raten dringend, auch privat vorzusorgen. Arbeitnehmer können das steuer- und abgabenbegünstigt über den Betrieb tun - jeder Beschäftigte hat ein gesetzliches Recht auf betriebliche Altersvorsorge durch Gehaltsumwandlung. Gehaltsumwandlung bedeutet in diesem Fall: Der Arbeitgeber behält einen Anteil vom Bruttogehalt ein, das Geld führt er direkt an den Versorgungsträger ab.

Vor allem bei kleineren Firmen beliebt ist die so genannte Direktversicherung als betriebliche Altersvorsorge. Der Arbeitgeber schließt für den Beschäftigten eine private Kapitallebens- oder Rentenversicherung ab, die Police kann mit einem Berufsunfähigkeits-, Unfall- oder Hinterbliebenenschutz kombiniert werden. Die Beiträge zu einer Direktversicherung sind bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (West) steuer- und sozialabgabenfrei. In 2009 kann man so bis zu 2.592 Euro in eine Direktversicherung einzahlen, ohne dass für diesen Betrag Einkommensteuer oder Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungsbeiträge fällig werden. Zusätzliche 1.800 Euro kann man steuerfrei in Betriebsvorsorge umwandeln, von diesem Betrag werden dann aber Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Erst auf die späteren Auszahlungen aus der Direktversicherung werden Einkommenssteuer und Krankenkassenbeiträge fällig.

Wenn der Arbeitgeber keine andere Betriebsvorsorge etwa durch einen Pensionsfonds oder eine spezielle Unterstützungskasse vorsieht, muss er seinen Mitarbeitern mindestens eine Direktversicherung anbieten. Im Rahmen der Direktversicherung kann man auch die staatliche Riester-Förderung nutzen. Vorsorgeguthaben, die man in einer Direktversicherung angespart hat, dürfen nicht auf mögliches Arbeitslosengeld II angerechnet werden - betriebliche Altersvorsorge ist grundsätzlich „Hartz-IV-fest“. Sollte der Versicherer wider Erwarten insolvent werden, ist das Vorsorgeguthaben durch die Protektor AG geschützt, eine Sicherungseinrichtung der deutschen Lebensversicherer. Tipp: Wenn man zu einem anderen Arbeitgeber wechselt, kann man die Direktversicherung dort problemlos weiterführen.

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25
Nov

Private Vorsorge

categories Altersvorsorge, Riester Rente, Rürup Rente    

In einer alternden Gesellschaft ist private Vorsorge notwendiger denn je. Denn bei immer mehr Bundesbürgern wird künftig die gesetzliche Rente für einen finanziell entspannten Lebensabend nicht ausreichen. Gerade die Best Ager – die Generation der 50- bis 65-Jährigen – müssen die Weichen für einen sorglosen Ruhestand noch selbst stellen. Wer privat etwas tun will, hat heute allerdings die Qual der Wahl, das Angebot an privaten Renten, Sparplänen und anderen Produkten ist groß und teilweise verwirrend.

Der Generation 50+ bleibt bis zum Ruhestand nur wenig Zeit fürs Sparen. Private Vorsorge ist aber notwendiger denn je. Zu dieser Eigenverantwortung haben die Bundesbürger eine positive Einstellung, das ergab eine aktuelle Studie. Jedenfalls sind fast 90 Prozent der Bundesbürger gerne für ihren Lebensunterhalt verantwortlich. Allerdings hapert es an der Umsetzung: 45 Prozent der in der Studie Befragten wissen, dass sie sich um ihre private Altersvorsorge kümmern sollten – aber viele konnten nicht sagen, wie groß die Versorgungslücken sind, die sie ausgleichen müssen.

Für private Vorsorge ist es nie zu spät
Viele Anrufer im Alter zwischen 50 und 58 Jahren wollten wissen, ob sich private Vorsorge überhaupt noch lohnt. Auf jeden Fall, sagt Peter Sachs, Experte für Finanzplanung aus Bad Homburg. Wenn man beispielsweise mit 50 beginnt, kann der Vermögensaufbau auch noch risikoreichere Anlagen wie Aktien oder Aktienfonds beinhalten. In Richtung Ruhestand müssen die riskanteren Anlagen dann aber zugunsten sicherer Anlagen wie festverzinsliche Wertpapiere reduziert werden. Auch Rentenexperte Detlef Pohl empfiehlt bei einem solchen mittleren Anlagehorizont eine Mischung aus Anlageformen mit hoher Sicherheit ab Ruhestandsbeginn – wie festverzinsliche Wertpapiere – und Papieren, die überdurchschnittliche Ertragschancen bieten, aber etwas riskanter sind – hier ist an Aktien und Aktienfonds zu denken.

Privatrente für einen sorglosen Ruhestand
Wer kurz vor dem Ruhestand über genügend liquide Mittel verfügt – beispielsweise weil er eine Lebensversicherung ausbezahlt bekommen hat oder eine Erbschaft erhalten hat - kann dieses Geld als so genannten Einmalbeitrag in eine Privatrente investieren. Dieter Sprott, Rentenexperte bei den KarstadtQuelle Versicherungen, hebt die steuerlichen Vorteile hervor, denn eine private Rente ist nur mit dem Ertragsanteil steuerpflichtig. Mit der „MaxiRente“ hat der Nürnberger Direktversicherer ein solches Produkt mit einer attraktiven Rendite auf den Markt gebracht. Eine Privatrente wird garantiert lebenslang ausgezahlt. Viele Fragen der Anrufer und Anruferinnen bezogen sich auch auf die neue Abgeltungssteuer.

Riester lohnt sich fast immer
Ungeachtet der jüngsten Diskussion um die Riester-Rente ist diese staatlich geförderte Form der Altersvorsorge in fast allen Fällen lohnend, betont Dieter Sprott. Der Staat zahlt jährlich eine Grundzulage in Höhe von 154 Euro je Erwachsenen und eine Kinderzulage von 185 Euro pro Sprössling. Mit der Riester-Rente baut man sich eine eigene Altersabsicherung auf und ist vermutlich nicht auf staatliche Sozialhilfe-Leistungen angewiesen, so Sprott.

Selbstständige können nicht „riestern“, für sie gibt es die so genannte Rürup-Rente. Peter Sachs: die Beiträge zu Rürup-Verträgen können als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden. 2008 sind 66 Prozent der Beiträge ansetzbar, bis 2025 steigt dieser Anteil dann auf 100 Prozent, maximal dürfen dann 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro pro Jahr für Ehepaare angesetzt werden.

3
Nov

Altersvorsorge – Eigenheim

categories Altersvorsorge, Info    

Die Postbank Studie offenbart auch, welche Wünsche zum Thema Eigenheim bei den Deutschen verankert sind: Gefragt, was für sie "die ideale Form der Alterssicherung ist", sagen inzwischen 65 Prozent der Deutschen "ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung". Vor zwölf Monaten waren es erst 58 Prozent. Unter den Berufstätigen erreicht die Nennung des Eigenheims inzwischen gar 68 Prozent und bei Berufstätigen mit Kindern 72 Prozent. Bei den Berufstätigen mit Kindern übertrifft dieser Wert damit bereits die staatliche Rentenversicherung, die auf eine Nennung von 70 Prozent als ideale Form der Alterssicherung kommt.

Fast jeder zehnte Berufstätige gibt aktuell an, die eigene Altersvorsorge durch den Bau oder Kauf eines Eigenheims künftig verstärken zu wollen. Ganz oben auf der Hitliste stehen auch Bausparverträge. Diese machen mit einem Plus von rund 40 Prozent gegenüber ihrer Nennung im Vorjahr damit den größten Sprung nach vorn auf der Beliebtheitsskala.

Kombination aus privater und staatlicher Altersvorsorge gefragt

Ungeachtet der Turbulenzen an den Finanzmärkten in den vergangenen  Monaten hält auch 2008 wie im Vorjahr weiterhin eine relative Mehrheit von 45 Prozent der Berufstätigen in Deutschland private Vorsorgemodelle wie Versicherungen oder Sparverträge für sicherer als die staatliche Rentenversicherung. 38 Prozent der Bürger sind gegenteiliger Meinung. Unter Nicht-Berufstätigen, also insbesondere Rentnern, sieht dagegen eine Mehrheit von 51 Prozent die staatliche Rente als sicherer an.

Eine klare Meinung haben aber alle Deutschen bei der Frage, ob zur Stabilisierung der gesetzlichen Rentenkasse die staatliche Förderung privater Altersvorsorge insgesamt abgeschafft werden sollte: Dies halten 47 Prozent für "nicht gut" und nur 26 Prozent für "gut". "Der Trend, dass hier die Bereitschaft und die eingesetzten Mittel zurückgehen, muss dringend gestoppt und umgekehrt werden", resümiert Meyer.

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