| Beschreibung: | Viele unterschätzen das Risiko, berufsunfähig zu werden. Dabei erreicht jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte das Rentenalter nicht ohne mehr oder weniger große gesundheitliche Einbußen. Damit beginnen, gerade bei jüngeren Arbeitnehmern, finanzielle Probleme. Denn: Gegen Berufsunfähigkeit ist über die gesetzliche Rentenversicherung nur noch versichert, wer vor dem 1.1.1961 geboren ist. Für alle, die nach diesem Termin geboren sind, gilt das 2001 eingeführte Gesetz zur Erwerbsminderungsrente. Eine nennenswerte Rente erhält nur noch, wer nicht mehr als drei Stunden pro Tag arbeiten kann. Weil der bisher ausgeübte Beruf keine Rolle mehr spielt, kann beispielsweise ein Bankkaufmann gezwungen werden, eine Stelle als Pförtner anzutreten - falls er eine findet. Die private Berufsunfähigkeitsrente zahlt dagegen bereits bei Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente. Wer kerngesund ist, wird keine Schwierigkeit haben, eine Versicherungsgesellschaft zu finden, die ihn gegen Berufsunfähigkeit versichert. Ein gesunder 30-jähriger kaufmännischer Angestellter zahlt für 1000 Euro monatliche Rente etwa 500 Euro pro Jahr, ein gleichaltriger Dachdecker muss, wegen des höheren Risikos in seinem Beruf, das Vierfache ausgeben. Probleme hat, wer nicht ganz gesund ist. Schon ein Rücken- oder Augenleiden oder eine Allergie kann dazu führen, dass jemand gar nicht oder nur zu schlechten Bedingungen versichert wird. Deshalb lohnt es sich, sich frühzeitig zu versichern. |