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PKV - Steigen die Kosten, steigt der Beitrag |
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| aufgenommen am: January 17, 2009 04:09:31 PM | |
| Autor: BK Infoportale | |
| Kategorie: Versicherungen: Krankenversicherungen | |
Die Kosten im deutschen Gesundheitswesen steigen unaufhaltsam weiter an. Nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung muss deshalb regelmäßig Ihre Beiträge erhöhen auch die private Krankenversicherung muss laufende Anpassungen vornehmen. Da eine private Krankenversicherung im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung keine Leistungskürzungen vornehmen darf, muss immer gewährleistet sein, dass zu jedem Zeitpunkt die eingereichten Rechnungen der Versicherungsnehmer erstattet werden können. Deshalb muss die Kalkulationsabteilung in Zusammenarbeit mit dem Treuhänder regelmäßig überprüfen, wie sich die Kosten in den letzten Jahren entwickelt haben. In der Regel wird hier mit einer Trendlinie von 5 bzw. 10% kalkuliert. Steigt die Entwicklung der Kosten über diese Trendlinie, so muss das private Krankenversicherungsunternehmen eine Beitragsanpassung vornehmen. Bleibt die Kostenentwicklung unterhalb dieser Trendlinie, kann der Beitrag unverändert beleiben. Doch welche Kosten führen eigentlich zu einer Nachkalkulation im System der privaten Krankenversicherung. An dieser Stelle mal ein kleines Beispiel: Steigen die Kosten in der ambulanten Arztpraxis, so muss ein Mediziner dazu übergehen, die Behandlung für die jeweiligen Patienten mit einem höheren Betrag in Rechnung zu stellen. Da die Grundsätze in den Gebührenordnungen festgelegt sind, kann der Mediziner nur durch zusätzliche Leistungen den Faktor seiner Abrechnung erhöhen. Steigen die Kosten beim Mediziner vor Ort, steigt der Rechnungsbetrag und damit mittel bis langfristig auch der Beitrag der privaten Krankenversicherung. |
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