Autoversicherung für Fahranfänger

Autoversicherung für Fahranfänger – den ersten Wagen richtig versichern

Jährlich kommen etwa 1,5 Millionen neue Fahrer auf die deutschen Straßen hinzu. Die Freude über die bestandene Prüfung und den neuen Wagen wird oft von den hohen Preisen bei der Kfz-Versicherung getrübt. Diejenigen Versicherungsnehmer, die das erste Mal ihren Wagen versichern und erst seit kurzer Zeit über einen Führerschein verfügen, müssen mit sehr hohen Preisen, vor allem bei der Haftpflichtversicherung, rechnen. Die Versicherer nehmen ungerne frischgebackene Autofahrer an, obwohl sie dazu verpflichtet sind. Nach den Gründen dafür muss man nicht lange suchen, die liegen auf der Hand: Die jungen Autofahrer machen nur etwa zehn Prozent der gesamten Autofahrer aus, sie verursachen aber im Schnitt über 25 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden, davon enden etwa 30 Prozent tödlich. Bei den Fahrern unter 25 Jahre passieren die häufigsten Unfälle – ungefähr 40 Prozent – aufgrund von unangepasstem Tempo und etwa 30 Prozent wegen Alkoholkonsum am Steuer. Unter anderem deswegen kommen die Fahranfänger erst in die Schadenfreiheitsklasse (SF) 0 ein, was bei vielen Versicherungsanbietern 230 Prozent des Beitragssatzes bedeutet. Diese Beträge kann sich kaum ein junger Autofahrer leisten. Näheres darüber kann man bei KFZ Versicherung der AMV bekommen.

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Gewusst wie – so kommt man als junger Fahrer in die niedrigere Schadenfreiheitsklasse
Für die Fahranfänger gibt es zwei Wege, um direkt in die Schadenfreiheitsklasse ½ reinzukommen:

  • viele Versicherer zeigen sich kulant, wenn schon die Eltern ihre Wagen bei ihnen versichert haben. Sie stufen damit die Kinder entsprechend besser ein.
  • die zweite Möglichkeit besteht darin, dass einer der Eltern den Wagen seines Kindes als Zweitwagen anmeldet. Wenn dann das Kind als Fahrer eingetragen wird, bekommt der Elternteil für seinen Zweitwagen automatisch die SF-Klasse ½. Voraussetzung: Das Alter des Kindes muss unter 23 Jahren liegen.

In beiden Fällen wird es jedoch unter normalen Umständen nicht möglich sein, eine bessere Schadenfreiheitsklasse als ½ zu bekommen. Allerdings würde hier noch eine Chance bestehen. Wenn nämlich der junge Fahrer einen Verwandten oder Bekannten hat, der selbst keinen Wagen mehr fahren möchte und ist bereit, das Auto des Fahranfängers zu versichern, könnte man eine Einsparung von beinahe ¾ des Ausgangspreises von über 2.000 Euro erzielen. Der Verwandte, der eine günstige SF-Klasse hat, müsste in dem Fall das Auto auf sich anmelden, als Fahrzeughalter und Versicherungsnehmer in den Papieren aufgeführt werden und lediglich den jungen Fahrer als Hauptnutzer eintragen. Allerdings sollte man sich merken, dass der Versicherungsnehmer dann keinen weiteren Wagen auf sich zulassen kann, sonst würde die Zweitwagenregelung eintreten und der neue Wagen die SF-Klasse ½ erhalten.

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