Pflegeversicherung

Pflegeversicherung vergleich

Die soziale Pflegeversicherung. Die Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung. Jeder Bürger ist dort pflegeversichert, wo er auch krankenversichert ist – ob gesetzlich oder privat. Die Leistungen der Pflegekassen der Krankenkassen haben dabei annähernd den gleichen Leistungsumfang, wie die Pflegekassen der privaten Versicherer. Doch dieser Schutz ist bei Weitem nicht ausreichend.

Die ungenügende Leistung. Ein Pflegebedürftiger erhält entsprechend seiner Pflegestufe Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung. Jeder Pflegestufe ist ein fixer Pflegesatz zugeordnet. Diese Pflegesätze decken jedoch nicht die eigentlichen Pflegekosten ab. Insbesondere bei stationärer Pflege bzw. dem Pflegegrad 3 sind die Differenzen zwischen Aufwendungen und Kassenleistung dramatisch. Hier sind 3.000 Aufwendungen bei einer Erstattung von 1.500 Euro nicht ungewöhnlich.

Die zukünftige Beitragsentwicklung. Die Ursachen für die dargestellte Situation liegen in der demographischen Entwicklung begründet. Die Gesamtbevölkerung nimmt ab, während die ältere Bevölkerung wächst. Das Risiko einer Pflegebedürftigkeit nimmt mit dem Alter zu. Das bedeutet für die soziale Pflegeversicherung eine Zunahme der Leistungsfälle. Darüber hinaus steigen auch die Kosten für die Pflege. Somit ist eine Beitragserhöhung zum Ausgleich der erhöhten Ausgaben der Kassen wahrscheinlich.

Neben den gestiegenen Pflegekosten und den zukünftig stark ansteigenden Pflegebedürftigen, gibt es noch eine weitere Entwicklung, die von der Demographie beeinflusst wird: Die Beitragszahler werden weniger. Mit der Abnahme der Gesamtbevölkerung geht auch eine Reduktion derjenigen einher, welche die Finanzierung der Leistungen sichern. Wenn die zunehmend schwerere Last auf den Schultern einer geringer werdenden Gruppe verteilt werden muss, wird klar, warum die Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge unausweichlich wird. Experten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung schätzen, dass 2030 die Beiträge drei Mal so hoch sein werden.

Die private Vorsorge. Die gemeinhin verständlicherweise als Ungerechtigkeit erachtete Situation für die bestehenden und kommenden Beitragszahler besteht letztlich auch darin, dass sie Leistungen für andere und nicht für sich selbst erwirtschaften müssen (Umlagefinanzierung), dafür immer mehr zahlen müssen und parallel dazu auch noch privat ergänzen müssen, weil der Schutz der gesetzlichen Pflegeversicherung längst nicht mehr ausreicht.

Die drei Pflegezusatzversicherungen. Um die Versorgungslücken der sozialen Pflegeversicherung auszugleichen, kann man sich der Pflegezusatzversicherungen bedienen. Hier gibt es drei Möglichkeiten: die Pflegekostenversicherung, die Pflegetagegeldversicherung sowie die Pflegerentenversicherung (auch Pflegerentenzusatzversicherung).

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