Private Rentenpolice – Rentenversicherung Informationen

Anleger, die sich für eine private Rentenpolice interessieren, stehen vor der Entscheidung, wie sie ihren Vertrag am besten ausgestalten sollen. Wer sich aus der Vielzahl der Gestaltungsmöglichkeiten die richtigen herauspickt, sichert sich zusätzlichen Komfort und bleibt auch im Alter flexibel.

Etliche Versicherer bieten Policen mit einer Abruf- bzw. Aufschuboption an und räumen ihren Kunden damit die Möglichkeit ein, den Rentenbeginn wahlweise ein Stück nach vorne zu verlegen oder hinauszuzögern. Im ersten Fall fällt die Rente dann natürlich etwas niedriger aus, im zweiten Fall sind die Summen höher, als sie beim ursprünglich vereinbarten Starttermin gewesen wären. „Eine solche Gestaltung ist in den meisten Fällen zu empfehlen, da sie dem Kunden einen größeren Freiraum bei seiner privaten Lebensplanung belässt“, so Versicherungsberater Albers. Allerdings sollten Interessenten durchkalkulieren, was sie sich diesen Spielraum kosten lassen wollen, und die Konditionen der Rentenversicherung. „Die Aufschuboption ist in jeden Fall die günstigere Variante, weil hierbei für die Aufschubphase keine zusätzlichen Abschlusskosten anfallen“, so Versicherungsmathematiker Kleinlein.

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Dynamische Auszahlung

Wenn es um die Ausschüttung der Überschussbeteiligungen geht, stellen die Gesellschaften normalerweise drei Möglichkeiten zur Auswahl: die konstante, die teildynamische und die dynamische Auszahlung. „Bei der konstanten Variante ist bereits der Name eine Mogelpackung“, moniert Axel Kleinlein, Versicherungsmathematiker aus Berlin. „Bei ihr ändert sich die Rentenhöhe fast jährlich und kann dabei auch sinken. Der Kunde kann sich also nie sicher sein, ob er auch im nächsten Jahr noch die gleiche Rente erhält.“ Das Gegenstück dazu ist die dynamische Auszahlung. Hier erhält der Rentner zunächst nur das Garantieniveau, allerdings steigen die Leistungen meist jährlich an und können nicht gesenkt werden. Zwischen diesen beiden Extremen angesiedelt ist schließlich die teildynamische Rente. Auch hier steigt der Kunde mit einer vergleichbar niedrigen Rente ein; allerdings liegen seine Bezüge von Anfang an über dem Garantieniveau. Der jährliche Anstieg fällt geringer aus als bei der volldynamischen Variante. „In den meisten Fällen erweist sich die teildynamische Variante als die beste Wahl“, so Experte Kleinlein. „Hier steigen Kunden bereits über dem Garantieniveau ein und schließen zudem die Gefahr von späteren Rentenkürzungen so gut wie aus.“

Geld-zurück-Garantie

Um das angesparte Kapital auch für Erben zu erhalten, bieten die meisten Versicherer die Möglichkeit, beim Tod des Kunden die Beiträge an dessen Hinterbliebene zurück zu überweisen. Diesen Service lassen sich die Gesellschaften allerdings gut bezahlen – in Form einer niedrigeren Rente. Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, empfehlen Verbraucherschützer, zu differenzieren und nur während der Sparphase eine Beitragsrückgewähr zu vereinbaren. Wenn der Kunde stirbt, bevor er auch nur einen Cent von seiner Versicherung erhalten hat, bekommen die Erben die volle bis dahin eingezahlte Summe zurück. Tritt der Tod hingegen erst während der Leistungsphase ein, ist die Beitragsrückgewähr meist nicht mehr rentabel, da die Gesellschaften bereits gezahlte Renten von den Erstattungssummen abziehen. „Sinnvoller ist es, für solche Fälle eine Rentengarantiezeit zu vereinbaren“, so Experte Albers. Dabei verpflichtet sich die Gesellschaft, für einen bestimmten Mindestzeitraum eine Rente zu bezahlen, auch wenn der Versicherungsnehmer bereits gestorben ist.

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