Wasserschaden durch übergelaufene Badewanne

badewannenWenn die Benachrichtigungskarte im Hausflur hängt und uns darauf hinweist, dass die Wasserversorgung aufgrund von Bau- oder Sanierungsmaßnahmen vorübergehend eingestellt wird, sinkt die Laune. Jeder, der sich bereits in einer Situation mit eingeschränkter Wasserversorgung befunden hat, weiß wie wichtig Wasser und die selbstverständliche Nutzung ist. Wir nutzen das Wasser zum Waschen, zum Zähneputzen, zur Bewässerung von Pflanzen und für den Betrieb von Heizköpern. So vielseitig das Wasser eingesetzt wird, so viel Schaden kann es auch anrichten. Wie schnell die Vorfreude auf ein entspannendes Bad und der laufende Wasserhahn in Vergessenheit geraten können, dürfte wohl jedem schon einmal klar geworden sein. Glücklicherweise erinnern wir uns noch rechtzeitig daran, dass im Badezimmer Wasser läuft, oder der Überlaufschutz verhindert das unerwünschte Szenario und die damit verbundene Konfrontation mit den Nachbarn. Doch nicht immer, läuft diese Situation so glimpflich ab. Ist der notwendige Überlaufschutz nicht vorhanden und vergessen wir das einlaufende Wasser, so kommt es schnell zum Überlaufen der Badewanne. Der daraus resultierende Wasserschaden, ist dann nicht mehr aufzuhalten und muss teilweise vor Gericht geklärt werden. Wer für den Schaden an der Immobilie letztendlich haftbar gemacht werden kann, müssen teilweise deutsche Zivilrichter entscheiden.

Hausratversicherung vergleich


Die finanzielle Belastung, welche durch den Wasserschaden entsteht, kann zwar im ersten Moment nicht abgeschätzt werden, jedoch ist es ausreichend an involvierte technische Geräte zu denken. Dass dabei Kosten von mehreren Tausend Euro entstehen können, ist kein großes Geheimnis. Hier greift im Normalfall die Hausratversicherung. Und zwar dann, wenn sich der Schaden lediglich auf die verursachende Person bezieht. Sofern die verursachende Person, nicht grob fahrlässig gehandelt und eine Hausratversicherung abgeschlossen hat, ist die Schadensregulierung klar geregelt.

Auch wenn die Versicherungsbeiträge häufig Tränen in die Augen treiben, so gehört die Hausratsversicherung und auch die Haftplichtversicherung zum absoluten Minimum des Versicherungsschutzes. Natürlich differenzieren sich die Leistungsumfänge der einzelnen Versicherer, doch der Schaden durch Leitungswasser, Sturm, Feuer und Einbruchdiebstähle, ist immer abgedeckt. Die Schadensabdeckung durch Leitungswasser beinhaltet grundsätzlich den Austritt von Wasser, aus den Armaturen und aus den Rohren. Dazu zählen sowohl die Wasserversorgung, als auch die Wasserentsorgung, Regenfallleitungen und auch die Heizungsrohre. Auch die ausgelaufene Waschmaschine und die übergelaufene Badewanne, sind durch die Hausratsversicherung abgedeckt. Vorausgesetzt, der Versucher hat – wie bereits erwähnt – nicht grob fahrlässig gehandelt. Ebenso von der Schadensregulierung ausgeschlossen, sind Schäden durch Hochwasser, Schäden durch Regenwasser und Schäden durch planschende Kinder. Im Normalfall werden bei Wasserschäden sämtliche Gegenstände ersetzt, welche sich in der Wohnung des Verursachers befinden. Sämtliche Schäden, welche im Haus, inklusive anfallender Malerarbeiten entstanden sind, werden durch die Gebäudeversicherung reguliert.

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